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Anfrage 0727/2025-2030 · Bezirksvertretung Gadderbaum · 19. März 2026 · TOP 4.3

Altdeponie Galgenheide in Gadderbaum

Anfrage der Fraktion Die Linke

  • Linke

Gefragt

Die Fraktion Die Linke fragt, ob eine ökologische und wirtschaftliche Nutzung der Deponieabgase der Altdeponie Galgenheide in Gadderbaum möglich ist. Zudem erkundigt sie sich nach der klimafreundlichsten Entsorgungsmethode und der Gasnutzung auf anderen Bielefelder Deponien.

Antwort der Verwaltung

Die Stadtverwaltung teilt mit, dass eine energetische Verwertung oder Aufbereitung zu Biomethan wegen zu geringer Methankonzentrationen im sogenannten Deponieschwachgas nicht möglich ist. Als ökologisch und wirtschaftlich beste Lösung wird ein Methanoxidationsfenster empfohlen, welches das Methan über ein Boden- und Kompostsubstrat ohne zusätzliche Energie in Kohlendioxid umwandelt. Auch auf anderen ehemaligen Bielefelder Deponien ist wegen Menge und Gasqualität keine energetische Nutzung möglich, weshalb dort Fackeln und Biofilter eingesetzt werden.

  • Die gemessenen Methankonzentrationen auf der Deponie Galgenheide liegen zwischen 3 und 31 Volumenprozent.
  • Für eine energetische Nutzung in Blockheizkraftwerken sind mindestens 40 Volumenprozent Methangehalt erforderlich.
  • Für die Aufbereitung als Biomethan werden rund 40 bis 60 Volumenprozent Methan benötigt.
  • Der Betriebszeitraum des geplanten Methanoxidationsfensters ist auf 20 Jahre von 2026 bis 2046 ausgelegt.
  • Auf drei von vier ehemaligen städtischen Betriebsdeponien werden zwei Hochtemperaturfackeln sowie eine Gasverdichterstation mit Biofilter betrieben.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

  • #Altdeponie Galgenheide
  • #Deponiegas
  • #Methan
  • #Klimaschutz

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