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Anfrage 0872/2020-2025 · Rat der Stadt Bielefeld · 18. März 2021 · TOP 3.4

Verwendung im Teutoburger Wald gefällter Bäumen auf regionalen Baustellen

Anfrage von Herrn Gugat [LiB] vom 02.03.2021

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Gefragt

Ratsmitglied Michael Gugat (LiB) fragt, wie die Verwendung von im Teutoburger Wald gefälltem Holz auf regionalen Baustellen gefördert werden kann. Hintergrund sind hohe Holzmengen infolge von Dürre und Borkenkäferbefall, die teilweise ins Ausland exportiert werden.

Antwort der Verwaltung

Die Verwaltung betont, dass der Umweltbetrieb den Verkauf an lokale Sägewerke und Holzhändler bereits primär verfolge, der Markt jedoch global funktioniere. Wegen des extremen Überangebots durch Dürre- und Borkenkäferschäden konnte die heimische Industrie die Holzmengen nicht vollständig abnehmen, und Lagerkapazitäten stehen nicht zur Verfügung. Eine gesonderte Förderung oder ein Konzept zur vorrangigen regionalen Nutzung auf Baustellen kann die Stadt nicht umsetzen.

  • Das Holz wird überwiegend an Betriebe in einem Umkreis von etwa 150 Kilometern verkauft.
  • Seit Januar 2018 wurden rund 63 Prozent des Stadtwaldholzes über Sägewerke und Holzhändler vermarktet.
  • Rund 37 Prozent des Holzeinschlags seit Januar 2018 gingen in den Export.
  • Vor der Borkenkäferkalamität wurden etwa 90 Prozent des Holzeinschlags regional vermarktet.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

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