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Anfrage 1153/2020-2025 · Finanz- und Personalausschuss · 13. April 2021 · TOP 3.2

Digitalisiertes Schuldenmanagement

  • FDP

Gefragt

Die FDP fragt, ob die Stadt Bielefeld eine professionelle Software für ihr Schuldenmanagement einsetzt und ob bereits ein digitaler Marktplatz für den Finanzbedarf genutzt wurde. Außerdem erkundigt sie sich nach der Verteilung des städtischen Verschuldungsportfolios auf verschiedene Finanzpartner.

Antwort der Verwaltung

Die Stadtverwaltung nutzt für alle Investitions- und Liquiditätskredite sowie Konzernfinanzierungen die Software S-Kompass. Digitale Kreditvermittlungsplattformen werden bislang nicht genutzt, da bisherige Darlehensausschreibungen zu günstigeren Konditionen führten und kein erkennbarer Mehrwert bei Aufwand oder Angebotsvielfalt bestand. Zum Jahresende 2020 hielten Landesbanken den größten Anteil an den städtischen Investitionskrediten.

  • Die städtischen Verbindlichkeiten aus Investitionsdarlehen lagen am 31. Dezember 2020 bei insgesamt 595.640.421 Euro.
  • Landesbanken hatten mit 192.326.488 Euro einen Anteil von 32,3 Prozent am Investitionskreditportfolio.
  • Förderbanken machten 20,9 Prozent (124.766.163 Euro) und Sparkassen sowie Genossenschaftsbanken 20,1 Prozent (119.965.499 Euro) der Kredite aus.
  • Der Stand der Kredite zur Liquiditätssicherung betrug zum 31. Dezember 2020 genau 182.646.000 Euro.
  • Die Stadt Bielefeld beteiligte sich mit 50.000.000 Euro an einer gemeinsamen Städteanleihe mit vier weiteren Kommunen.
  • Ein Kommunaldarlehen mit 30 Jahren Laufzeit konnte zu einem Zinssatz von 0,67 Prozent aufgenommen werden.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

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