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Anfrage 1239/2020-2025 · Jugendhilfeausschuss · 14. April 2021 · TOP 4.2

Anzahl der gemeldeten Kindeswohlgefährdungen

  • FDP

Gefragt

Die FDP im Rat der Stadt Bielefeld erkundigt sich nach der Anzahl der an das Jugendamt gemeldeten Verdachtsfälle auf Kindeswohlgefährdung in den Jahren 2019 und 2020. Zudem fragt sie, bei wie vielen dieser Meldungen konkrete Maßnahmen ergriffen wurden.

Antwort der Verwaltung

Die Verwaltung schlüsselt die gemeldeten Fälle auf Basis der internen Jugendamtsstatistik nach verschiedenen Gefährdungs- und Bearbeitungskategorien auf. Einer akuten Kindeswohlgefährdung werden dabei Fälle mit Schutzplanerstellung oder einer Herausnahme des Kindes zugeordnet, die in beiden Jahren etwa sechs Prozent der Meldungen ausmachten. Bei einer drohenden Gefährdung wird mit Hilfen zur Erziehung reagiert, während bei einem Großteil der Meldungen keine Gefährdung oder lediglich allgemeiner Unterstützungsbedarf festgestellt wurde.

  • Im Jahr 2019 wurden insgesamt 1.597 Meldungen zu Kindeswohlgefährdungen erfasst.
  • 2019 kam es in 78 Fällen zu einer Herausnahme und in 24 Fällen zu einem Schutzplan.
  • Im Jahr 2020 gingen insgesamt 1.574 Gefährdungsmeldungen beim Jugendamt ein.
  • 2020 führten 56 Meldungen zu einer Herausnahme und 34 zu einem Schutzplan.
  • Eine drohende Gefährdung mit Hilfebedarf wurde 2019 in 369 Fällen und 2020 in 295 Fällen festgestellt.
  • Der Anteil akuter Gefährdungen mit Schutzplan oder Herausnahme lag 2019 bei 6,4 Prozent und 2020 bei 5,7 Prozent.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

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