Gefragt
Die Ratsgruppe Die PARTEI fragt nach dem Umfang der im Regionalplan ausgewiesenen Allgemeinen Siedlungsbereiche sowie Gewerbe- und Industriebereiche für Bielefeld unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Rates. Zudem möchte sie wissen, auf wie vielen Hektar dieser Flächen bei einer Bebauung mit erheblichen Umweltauswirkungen zu rechnen ist.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erklärt, dass die Frage wegen noch ausstehender Klärungen und fehlender Geodaten der Bezirksregierung derzeit nicht abschließend beantwortet werden kann. Grundsätzlich könnten die Flächen laut Umweltbericht ohne erhebliche Umweltauswirkungen entwickelt werden, wenn Hinweise wie das Aussparen sensibler Bereiche in der Bauleitplanung beachtet werden. Zudem ist eine bauliche Entwicklung durch den Regionalplanentwurf auf den rechnerischen Bedarf von maximal 690 Hektar begrenzt.
- Im Rahmen der Umweltprüfung zum Regionalplan wurden insgesamt 1.363 Hektar Flächenreserven für Bielefeld geprüft.
- Von den geprüften Flächen entfallen 956 Hektar auf Allgemeine Siedlungsbereiche (ASB) und 341 Hektar auf Gewerbe- und Industriebereiche (GIB).
- Zusätzlich wurden 17 Hektar Abgrabungsfläche und 48 Hektar Wasserfläche geprüft.
- Die bauliche Entwicklung darf maximal den rechnerischen Bedarf von 690 Hektar umfassen, aufgeteilt in 385 Hektar Wohnbauflächen und 305 Hektar Wirtschaftsflächen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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