Gefragt
Die Wählergemeinschaft Bürgernähe erkundigt sich nach den Vor- und Nachteilen der Vergabe städtischer Grundstücke in Erbpacht sowie der Vereinbarkeit mit der kommunalen Baulandstrategie. Zudem fragt sie nach dem bestehenden Umfang an Erbbaurechten und den daraus erzielten Einnahmen.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung sieht als Vorteil für Pächter, dass kein sofortiger Kaufpreis fällig wird, betont jedoch Nachteile wie erschwerte Beleihungsmöglichkeiten, Wertminderungen und notwendige Zustimmungspflichten. Zudem eignet sich das Modell kaum für die Baulandstrategie der BBVG, da dort eingesetzte Vorfinanzierungsmittel zeitnah zurückfließen müssen, um neue Vorhaben zu finanzieren. Darüber hinaus verweist die Stadt auf den nicht zu unterschätzenden Verwaltungsaufwand bei Erbbaurechten.
- Der Immobilienservicebetrieb betreut zurzeit 115 Erbbau- bzw. Untererbbaurechte.
- Für das laufende Jahr werden Einnahmen aus dem Erbbauzins in Höhe von rund 1.055.000 Euro erwartet.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.