Gefragt
Die Wählergemeinschaft Bürgernähe erkundigt sich nach der Anzahl irreparabler Schul-iPads und wie viele Schäden mutwillig verursacht wurden. Zudem fragt sie, ob Eltern über mögliche Zuschüsse für Haftpflichtversicherungen bei Transferleistungsbezug informiert werden, um ihnen die Sorge vor Haftungsrisiken zu nehmen.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung berichtet, dass der Großteil der Defekte auf Displaybrüche zurückzuführen ist, vorsätzliches Handeln sich jedoch in der Regel kaum nachweisen lässt. Seit dem Schuljahr 2021/22 haften Entleihende ohnehin nur noch bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz, wodurch Ersatzansprüche faktisch kaum noch greifen. Entsprechende Hinweise zur Anrechnung von Versicherungspauschalen wurden den Schulen für betroffene Eltern bereitgestellt, gleichzeitig verringert sich der Gerätebestand jedoch künftig durch nicht ersetzte Defekte.
- Bis zum 26. August 2021 wurden insgesamt 93 Geräte als defekt gemeldet, davon 87 Schülergeräte und 6 Lehrkräftegeräte.
- Rund 80 Prozent der gemeldeten Schäden betrafen ein gerissenes oder vollständig zerstörtes Display.
- Die Verwaltung geht künftig von einem jährlichen Verlust von rund 120 Geräten aus, die mangels Ersatzpflicht nicht mehr nachbeschafft werden.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.