Gefragt
Die Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke fragen, an welchen Grundschulen mit besonderen sozialen Belastungen OGS und Schule besser verzahnt, rhythmisiert und zu gebundenen Ganztagsschulen ausgebaut werden können. Zudem erkundigen sie sich nach den voraussichtlichen Kosten pro Schule für den städtischen Haushalt.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erklärt, dass eine engere Verzahnung an allen Grundschulen wünschenswert und keine Besonderheit belasteter Schulen ist; die Entscheidung darüber liegt bei den einzelnen Schulen selbst. Nach dem Schulgesetz NRW ist an Grundschulen rechtlich kein gebundener Ganztag möglich, wohl aber die Bildung ganzer Ganztagsklassen. Je nach Bereitschaft der Schulen zur Umsetzung beziffert die Verwaltung die jährlichen städtischen Gesamtkosten auf rund 1,17 bis 2,03 Millionen Euro.
- Bei einer hohen Umsetzungsbereitschaft in 50 Prozent aller Grundschulklassen belaufen sich die Gesamtkosten auf 2.025.000 Euro pro Jahr.
- Bei einer geringeren Umsetzungsbereitschaft mit je einem Zug an der Hälfte der Grundschulen entstehen Gesamtkosten von 1.170.000 Euro pro Jahr.
- Für zusätzliche OGS-Anwesenheitszeiten werden bei hoher Beteiligung 31 Stellen und Kosten von 1.395.000 Euro jährlich geschätzt.
- Die zusätzlichen Arbeitszeiten für OGS-Leitungen an 24 Schulen erfordern sechs Vollzeitstellen und 360.000 Euro pro Jahr.
- Für die Entlastung der Schulleitungen in 24 Schulbüros (je 0,25 Stellen) werden Kosten von 270.000 Euro jährlich veranschlagt.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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Termine aus den Kalendern der Parteien, automatisch abgerufen – Angaben ohne Gewähr.