Gefragt
Die Ratsgruppe Die PARTEI fragt nach der Entwicklung von Zahlungsrückständen und Sperrungen bei Strom und Gas in Bielefeld sowie nach einer Prognose angesichts steigender Nebenkosten. Zudem erkundigt sie sich nach städtischen Unterstützungsmaßnahmen für einkommensschwache Menschen.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung legt Zahlen zu Mahnungen und Zählersperrungen vor und betont, dass Sperren nur das letzte Mittel darstellen und meist rasch wieder aufgehoben werden. Eine verlässliche Prognose über künftige Entwicklungen sei angesichts der Energiepreisentwicklung nicht seriös möglich. Für Transferleistungsempfangende und Personen knapp oberhalb der Einkommensgrenzen können Heizkosten und Nachzahlungen übernommen werden, während die Stadt den bundesrechtlich geregelten Stromkostenanteil im Regelbedarf nicht selbst aufstocken kann.
- Im Jahr 2021 gab es 75.911 Mahnungen durch die Stadtwerke Bielefeld.
- 2021 wurden insgesamt 1.163 Zähler gesperrt.
- Im Jahr 2020 kam es zu 1.282 Zählersperrungen.
- Bei Stromanschlüssen wird in lediglich etwa 3 Prozent der Fälle wegen Zahlungsrückständen tatsächlich gesperrt.
- Im damaligen monatlichen Regelbedarf von 446 Euro für Alleinstehende waren 36,19 Euro für Stromkosten vorgesehen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
- #Energiearmut
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