Gefragt
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellt detaillierte Fragen zum Haushalts- und Stellenplan für das Amt für Jugend und Familie. Sie erkundigt sich unter anderem nach veränderten Planungsansätzen, Kostensteigerungen beim Unterhaltsvorschuss sowie den Gründen und Trägern für Mehraufwendungen bei der Sprachförderung in Kitas.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erklärt, dass Ziele und Bewirtschaftungsregeln unverändert blieben und Steigerungen unter anderem auf gestiegene Sach- und Personalkosten bei freien Trägern zurückzuführen sind. Beim Unterhaltsvorschuss sei die reine Leistungsgewährung gegenüber Erstattungen budgetneutral veranschlagt, höhere Gesamtausgaben entstünden vor allem durch Personalaufwendungen. Für die zusätzliche Sprachförderung über den AWO-Bezirksverband OWL steigen die Kosten durch Tariferhöhungen sowie den Ausbau von rund 65 auf 90 Sprachspielgruppen.
- Für die zusätzliche Sprachförderung in Kitas entsteht ein jährlicher Mehraufwand von 280.000 Euro.
- Für das Kita-Jahr 2022/2023 sind 90 Sprachspielgruppen geplant, nach rund 65 Gruppen im Kita-Jahr 2020/2021.
- Regulär stehen im Haushalt jährlich 240.000 Euro für die Sprachförderung zur Verfügung.
- In der Produktgruppe Unterhaltsvorschuss steigen die Ausgaben um 50.725 Euro.
- Zur Deckung von Personalmehrbedarfen ergibt sich für drei angemeldete Stellen eine Summe von 59.250 Euro.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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