Anfrage und Antwort – von einer KI zusammengefasst
- Gefragt
- Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragt nach den Potenzialen der drei Kläranlagen Heepen, Brake und Sennestadt zur Wärmegewinnung aus geklärtem Abwasser für die kommunale Wärmeplanung. Zudem möchte sie wissen, ob Kooperationsmodelle nach dem Vorbild aus Lemgo denkbar sind und welche Förderprogramme infrage kommen.
- Antwort der Verwaltung
- Die Stadtverwaltung teilt mit, dass alle drei Kläranlagen die Mindestabwassermengen für eine wirtschaftliche Abwasserwärmenutzung deutlich überschreiten. Während in Heepen ein großer Teil der gewonnenen Wärme für eigene betriebliche Abläufe genutzt werden kann, bietet insbesondere das Klärwerk Brake aufgrund der hohen Abwassermenge und der Aufnahmekapazität des Gewässers Aa großes Potenzial. Ob das Lemgoer Modell übertragbar ist, soll durch weitere Erfahrungsaustausche geprüft werden; einschlägige Fördermöglichkeiten sind der Verwaltung bekannt.
- Zahlen
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- Für eine wirtschaftliche Wärmenutzung ist eine Mindestwassermenge von etwa 15 Litern pro Sekunde erforderlich.
- Das Klärwerk Brake weist ein theoretisches Wärmepotenzial von 53.423 Megawattstunden pro Jahr auf.
- Im Klärwerk Heepen liegt das jährliche Potenzial zur Wärmerückgewinnung bei 30.168 Megawattstunden.
- Das Klärwerk Sennestadt hat ein theoretisches Potenzial von 6.285 Megawattstunden pro Jahr.
- Der durchschnittliche Abwasseranfall beträgt in Brake 485,16 Liter pro Sekunde, in Heepen 273,97 Liter pro Sekunde und in Sennestadt 57,08 Liter pro Sekunde.
#Abwasserwärme #Kläranlagen #Wärmewende #Kommunale Wärmeplanung
Ausgewertet: 2023 09 ANFRAGE GRÜNE Wärme aus Abwasser (002) · Antwort zur Anfrage 3.1
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- 26. September 2023 · Betriebsausschuss Umweltbetrieb · TOP 3.1 Tagesordnung Sitzung im Ratsinformationssystem