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Anfrage 7400/2020-2025 · Rat der Stadt Bielefeld · 1. Februar 2024 · TOP 3.1

Weihnachtshochwasser 2023

Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 19.01.2024

  • Grüne
Anfrage und Antwort – von einer KI zusammengefasst
Gefragt
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erkundigt sich nach der Einordnung des Weihnachtshochwassers 2023 im Verhältnis zum städtischen Klimaanpassungskonzept. Zudem fragt sie, ob die Funktion der Johannisbachaue als natürlicher Wasserspeicher durch das geplante Kreuzungsbauwerk der L712n gefährdet ist und ob eine Umplanung angestrebt wird.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erläutert, dass das Klimaanpassungskonzept kurze Starkregenereignisse betrachtet, das Weihnachtshochwasser jedoch vor allem durch tagelangen Dauerregen verursacht wurde. An der Messstation Bielefeld-Deppendorf wurde am 25. Dezember 2023 dennoch ein außergewöhnlicher Starkregen gemessen, während die Abflüsse des Johannisbachs knapp unter einem 5-jährlichen Hochwasser blieben. Beim planfestgestellten Straßenbauprojekt L712n wurden die Durchlässe für ein 100-jährliches Hochwasser bemessen, zudem werde verloren gehender Retentionsraum ausgeglichen, weshalb keine Umplanung vorgesehen ist.
Zahlen
  • Am 25. Dezember 2023 wurde an der Station Bielefeld-Deppendorf ein 45-jährliches Starkregenereignis gemessen.
  • Das Niederschlagsereignis erreichte den Starkregenindex SRI 6.
  • Die Abflüsse des Johannisbachs lagen an den Höchstständen im Dezember 2023 knapp unter einem 5-jährlichen Ereignis.
  • Die Durchlässe des Kreuzungsbauwerks sind für ein 100-jährliches Hochwasser ausgelegt.
  • Der Bau der L712n ist seit dem 27. Januar 2020 bestandskräftig planfestgestellt.

#Hochwasserschutz #Starkregen #Johannisbachaue #Klimaanpassung #Retentionsraum

Ausgewertet: VL 7400 Anfrage GRÜNE zu Weihnachtshochwasser 2023 · Zur VL 7400 Anwort zur Anfrage Grüne Weihnachtshochwasser

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