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Monatsbericht der Bezirksvertretung Jöllenbeck · Juni 2026

Jöllenbeck: Bezirksvertretung beschließt Verkehrsversuch am Marktplatz und neue Kita-Pläne

In ihrer Sitzung im Juni 2026 hat die Bezirksvertretung Jöllenbeck unter anderem den Weg für ein Pilotprojekt zur Verkehrsberuhigung an der Amtsstraße und am Marktplatz sowie für eine neue Kindertagesstätte in Vilsendorf geebnet. Zudem beschloss das Gremium Initiativen für sicherere Radwege, verlässlichere Umsteigeverbindungen zwischen Stadtbahn und Bussen und die Aufstellung von Plauderbänken, während ein Prüfauftrag zu Schutzmaßnahmen für Grünstreifen an der Bohlestraße abgelehnt wurde. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeuten die Beschlüsse konkrete Schritte zu mehr Verkehrssicherheit, verlässlicherer Mobilität und neuen Betreuungsangeboten vor Ort.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

Sitzung vom Donnerstag, 18. Juni 2026

  • Für den Bau einer neuen Kindertagesstätte, eines Gebäudes für Kinder- und Jugendarbeit sowie einer öffentlichen Spielfläche am Epiphanienweg in Vilsendorf wurden die Entwürfe des Bebauungsplans und der Änderung des Flächennutzungsplans beschlossen. Die Pläne werden öffentlich ausgelegt und im Internet bereitgestellt, damit sich Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden dazu äußern können. Die Bezirksvertretung stimmte der Vorlage abweichend vom ursprünglichen Vorschlag einstimmig zu.

  • Pilotprojekt zur Verkehrsführung und Gestaltung am Jöllenbecker Marktplatz / Amtsstraße

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Jöllenbeck hat abweichend vom Beschlussvorschlag einstimmig ein Pilotprojekt zur temporären Umgestaltung der Amtsstraße und des Marktplatzes beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem Fahrbahneinengungen, um die Fahrgeschwindigkeiten zu drosseln und die Verkehrssicherheit für zu Fuß Gehende sowie die Aufenthaltsqualität im Ortskern zu verbessern. Die Maßnahme beruht auf einem Bürgerbeteiligungsverfahren und wird über Forschungsmittel finanziert.

  • Beschluss VHS Programm 2026 Stadtbezirk Jöllenbeck

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Das VHS-Programm für das Jahr 2026 im Stadtbezirk Jöllenbeck wurde von der Bezirksvertretung einstimmig beschlossen. Das Angebot umfasst Kurse und Exkursionen aus Bereichen wie Gesellschaft, Gesundheit, Kunst und Sprachen unter den Semestermottos „Zukunft“ und „Vor Ort“. Für die Menschen vor Ort sichert der Beschluss das wohnortnahe Weiterbildungs- und Freizeitangebot.

  • Plauderbänke für den Stadtbezirk Jöllenbeck

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Antrag der CDU-Fraktion v. 13.05.2026

    Die Bezirksvertretung Jöllenbeck hat einen Antrag der CDU-Fraktion zu sogenannten Plauderbänken abweichend vom ursprünglichen Beschlussvorschlag einstimmig beschlossen. Ziel der Initiative ist die Bereitstellung entsprechender Bänke im Stadtbezirk, um den sozialen Austausch im öffentlichen Raum zu fördern.

  • Sicherstellung von Anschlüssen zwischen Stadtbahn und Busverkehr an den Stadtbahn-Endhaltestellen Schildesche und Babenhausen-Süd

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Antrag der CDU-Fraktion vom 27.05.2026

    Die Bezirksvertretung Jöllenbeck hat einstimmig beschlossen, dem Stadtentwicklungsausschuss eine bessere Abstimmung zwischen Bahnen und Bussen an den Endhaltestellen Schildesche und Babenhausen-Süd zu empfehlen. Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden sollen Anschlussbusse bei geringfügigen Stadtbahnverspätungen verbindlich warten und die Fahrpläne angepasst werden. Fahrgäste nach Jöllenbeck, Theesen und Vilsendorf sollen so vor verpassten Anschlüssen bewahrt werden.

  • Fahrradweg Instandsetzung an der Abzweigung Sogemeierstraße zur Deliusstraße

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Antrag des Vertreters der FDP v. 22.05.2026

    Die Bezirksvertretung beschloss abweichend vom Vorschlag einstimmig, eine Stolperkante an der Verbindung zwischen Sögemeierstraße und Deliusstraße abzuflachen. Am Übergang zwischen Pflaster und Schotterweg soll die eingelassene Bordsteinkante abgesenkt werden, um die Sturzgefahr für Radfahrende zu beseitigen.

  • Grünstreifen an der Bohlestraße

    abgelehnt: Eine Mehrheit hat dagegen gestimmt. Antrag oder Vorlage sind damit erledigt.

    Antrag der SPD-Fraktion vom 08.06.2026

    Ein Antrag der SPD-Fraktion zum Schutz der Grünstreifen an der Bohlestraße wurde von der Bezirksvertretung Jöllenbeck mehrheitlich bei einer Enthaltung abgelehnt. Der Antrag sah vor, durch die Verwaltung Schutzmaßnahmen gegen das Befahren und Parken auf den dortigen Grünflächen prüfen zu lassen.

  • Radverkehr auf dem Telgenbrink

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Antrag der SPD-Fraktion vom 08.06.2026

    Für die Straße Telgenbrink hat die Bezirksvertretung Jöllenbeck abweichend vom ursprünglichen Vorschlag mit großer Mehrheit Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs beschlossen. Der SPD-Antrag sah vor, beidseitige Radstreifen zwischen der Vilsendorfer Straße und dem Mondsteinweg zu markieren oder alternativ den Gehweg für den Radverkehr freizugeben, um die Sicherheit der Radfahrenden auf der stark befahrenen Strecke zu erhöhen.

  • Verkehrliche Situation am Wertstoffhof Nord

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Antrag der SPD-Fraktion vom 08.06.2026

    Die Bezirksvertretung Jöllenbeck hat mehrheitlich beschlossen, dass das Amt für Verkehr Maßnahmen zur Entschärfung der Verkehrslage auf der Engerschen Straße am Wertstoffhof Nord prüfen soll. Hintergrund sind vorübergehende Schließungen des Hofs, die regelmäßig zu langen Rückstaus führen, während der sonstige Verkehr mit hohem Tempo vorbeifährt. Die Untersuchung soll Wege aufzeigen, um die Verkehrsbehinderungen und Gefahren für Verkehrsteilnehmende zu reduzieren.