Gefragt
Bündnis 90/Grüne in der Bezirksvertretung Sennestadt fragen, ob an einer Schule vor Ort – etwa der Brüder-Grimm-Schule oder der Astrid-Lindgren-Schule – im Rahmen eines Modellprojekts eine Schulstraße zur Reduzierung von Elterntaxis eingerichtet werden kann. Zudem möchten sie wissen, welche weiteren Maßnahmen die Verwaltung gegen gefährliche Verkehrssituationen vor Schulen ergriffen hat.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung teilt mit, dass in Sennestadt bisher an keiner Schule eine Schulstraße eingerichtet wurde. Eine Umsetzung an den genannten Grundschulen wäre mit hohem polizeilichem Kontrollaufwand verbunden, da täglich mehrere Zufahrten gesperrt werden müssten. Zudem wären zahlreiche Anwohner, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen betroffen, die gebührenpflichtige Ausnahmegenehmigungen bräuchten, weshalb auch mit einer reinen Verkehrsverlagerung in umliegende Straßen zu rechnen sei.
- An der Brüder-Grimm-Schule müssten 5 Straßenstandorte gesperrt werden.
- Für die Dauer eines Verkehrsversuchs von 6 Monaten müsste an den Sperrstellen täglich Polizei eingesetzt werden.
- Im Umfeld der Brüder-Grimm-Schule sind schätzungsweise bis zu 2.025 Personen in 883 Haushalten betroffen.
- An der Astrid-Lindgren-Schule wären 4 Polizeikräfte zur Absicherung der Sperrungen erforderlich.
- Im Bereich um die Astrid-Lindgren-Schule leben schätzungsweise bis zu 1.398 Personen in 686 Haushalten.
- Betroffene Anwohnende müssten für eine Ausnahmegenehmigung 10,20 Euro je Fahrzeug zahlen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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