Gefragt
Die Fraktionen Bürgernähe und Die Linke fragen, ob und in welchem Umfang der städtische Forstbetrieb Erlaubnisscheine zur Holzwerbung erteilt. Zudem möchten sie wissen, ob diese Entnahme umweltverträglich ist oder ob das Totholz nicht besser im Wald verbleiben sollte.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erklärt, dass nach Baumfällungen zeitlich, örtlich und mengenmäßig beschränkte Holzsammelverträge für wegebegleitendes Restholz vergeben werden, während tiefer im Bestand liegendes Kronenholz als Totholz verbleibt. Angestrebt wird langfristig ein Totholzanteil von mindestens 5 Prozent des Holzvorrates. Die Selbstwerber dürfen ausschließlich befestigte Wege befahren und das Holz nur händisch heranschaffen, wodurch Bodenverdichtungen vermieden werden; zudem beuge die geregelte Abgabe Holzdiebstahl und Müllablagerungen vor.
- Langfristig wird ein Totholzanteil von mindestens 5 % des Holzvorrates in den städtischen Waldflächen angestrebt.
- Jährlich werden etwa 800 Raummeter Holz an Selbstwerber vergeben.
- Der Umweltbetrieb erzielt durch die Holzvergabe rund 20.000 Euro jährlich.
- Die entnommene Menge entspricht circa 0,5 Raummetern pro Hektar Stadtwald bei einem jährlichen Zuwachs von mindestens 12 Raummetern pro Hektar.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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Termine aus den Kalendern der Parteien, automatisch abgerufen – Angaben ohne Gewähr.