Gefragt
Die SPD-Fraktion erkundigt sich nach den bei der Stadt Bielefeld eingegangenen Mitteilungen über Räumungsklagen wegen Zahlungsverzugs für die Jahre 2020 bis 2025. Zudem fragt sie nach erkennbaren Trends im Zusammenhang mit Pandemie oder Energiepreisen und wie oft ein Wohnungsverlust abgewendet werden konnte.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung legt die Fallzahlen vor und stellt klar, dass sich Befürchtungen bezüglich pandemiebedingt steigender Kündigungen dank gesetzlicher Regelungen wie Kündigungssperren nicht bestätigt haben. In mehr als der Hälfte der Fälle mit Räumungsklage kann die Wohnung durch die Fachstelle für Wohnungserhalt gesichert werden. Dies gelingt meist durch Selbsthilfepotenziale der Betroffenen, während eine behördliche Übernahme der Mietrückstände nur in wenigen Einzelfällen erforderlich war.
- Im Jahr 2020 gab es 272 Fälle mit einer Räumungsklage, 2024 waren es 234.
- Für 2025 wurden 190 Fälle mit Räumungsklage verzeichnet, die sich noch in Bearbeitung befinden.
- In über 50 Prozent der Fälle mit Räumungsklage konnte die Wohnung erhalten werden.
- Zwischen 2015 und 2025 wurden in weniger als 17 Prozent der Fachstellenfälle Zwangsräumungstermine anberaumt.
- Nur 12 Prozent dieser anberaumten Termine wurden tatsächlich zwangsweise geräumt.
- Lediglich 1,5 Prozent der geräumten Haushalte mussten vorübergehend in einer Wohnungslosenunterkunft untergebracht werden.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
- #Räumungsklagen
- #Wohnungserhalt
- #Mietrückstände
- #Zwangsräumung
Hat das dein Interesse geweckt?
Schau doch mal persönlich vorbei!
Terminausgabe nicht möglich: Die SPD Bielefeld veröffentlicht auf ihrer Website keine Termine.
Termine aus den Kalendern der Parteien, automatisch abgerufen – Angaben ohne Gewähr.