Gefragt
Die SPD-Fraktion erkundigt sich nach der Zahl der Haushalte in Bielefeld mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein im Vergleich zu den tatsächlich ausgestellten Scheinen. Zudem fragt sie nach den Gründen, warum anspruchsberechtigte Personen keinen Antrag stellen.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung führt keine detaillierte Statistik nach Haushaltsgrößen, schätzt aber rund 40 Prozent beziehungsweise etwa 68.000 Bielefelder Haushalte als potenziell anspruchsberechtigt ein. Im vergangenen Jahr wurden rund 3.800 Anträge gestellt, was rund 5,5 Prozent der Berechtigten entspricht und über dem Durchschnitt vergleichbarer Städte liegt. Gründe für ausbleibende Anträge seien unter anderem eine bereits bestehende gute Wohnraumversorgung, Unkenntnis über den Anspruch, unpassende Wohnungsangebote oder der behördliche Antragsaufwand.
- Rund 40 Prozent der Bielefelder Haushalte fallen unter die maßgeblichen Einkommensgrenzen.
- Bezogen auf etwa 170.000 Haushalte sind schätzungsweise 68.000 Haushalte potenziell anspruchsberechtigt.
- Im vergangenen Jahr wurden rund 3.800 Anträge auf einen Wohnberechtigungsschein gestellt.
- Etwa 5,5 Prozent der potenziell anspruchsberechtigten Haushalte stellten im vergangenen Jahr einen Antrag.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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