Gefragt
Die Ratsfraktion DIE LINKE erkundigt sich nach geeigneten kommunalen Flächen zur Ausweisung von zehn Prozent Naturwäldern im städtischen Forst, insbesondere in den Gebieten Hellegrundsberg, Jostmeiersberg und Strothbachwald. Hintergrund ist das internationale Ziel zum Erhalt der biologischen Vielfalt, das Bielefeld bislang erst zu etwa fünf Prozent erfülle.
Antwort der Verwaltung
Laut Umweltbetrieb sind derzeit rund 115,7 Hektar Waldfläche der Stadt und der Stadtwerke aus der Nutzung genommen, darunter jeweils zwei Hektar an Hellegrundsberg und Jostmeiersberg. Im Naturschutzgebiet Strothbachwald fanden aufgrund des hohen ökologischen Werts bislang bis auf Verkehrssicherungsmaßnahmen keine forstlichen Eingriffe statt. Die künftige Ausweisung weiterer Naturwälder wird im Rahmen eines neuen Waldkonzepts grundlegend geprüft, dessen Erarbeitung nach der Stellenbesetzung im April vorrangig angegangen werden soll.
- In den Wäldern von Stadt und Stadtwerken Bielefeld sind aktuell 115,68 Hektar aus der forstlichen Nutzung herausgenommen.
- In den Naturschutzgebieten Hellegrundsberg und Jostmeiersberg wurden jeweils 2 Hektar aus der Nutzung genommen.
- Auf Grundlage einer Kartierung von 2006 wurden 126 Einzelbäume und Baumgruppen aus der Nutzung genommen.
- Die zusätzliche Forstrevierleiterstelle wird zum 1. April besetzt.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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