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Anfrage 11478/2014-2020 · Sozial- und Gesundheitsausschuss · 25. August 2020 · TOP 3.2

Umfang der psychosozialen und sozialpsychiatrischen Beratung von Menschen mit Migrationshintergrund

Anfrage der CDU-Fraktion vom 17.08.2020

  • CDU

Gefragt

Die CDU-Fraktion erkundigt sich nach Art, Ort und Umfang der psychosozialen und sozialpsychiatrischen Beratung von zugewanderten und geflüchteten Menschen ohne ausreichende Deutschkenntnisse. Zudem fragt sie nach den Qualifikationen der Beratenden und den verwendeten Sprachen.

Antwort der Verwaltung

Die Verwaltung führt aus, dass die Beratungsangebote durch die Stadt sowie zahlreiche freie Träger und Facheinrichtungen erbracht werden, teils mit speziellem Schwerpunkt auf Flucht und Traumata. Beratungen finden auf Deutsch, in Fremdsprachen oder mit Unterstützung durch Sprachmittler statt, wofür auch städtische Mittel bereitstehen. Das eingesetzte Personal setzt sich vor allem aus Fachkräften der Psychologie, Pädagogik und Sozialen Arbeit zusammen.

  • Für die Sprachmittlung stehen jährlich 5.000 Euro aus dem Integrationsbudget zur Verfügung.
  • Der Sozialpsychiatrische Dienst der Stadt Bielefeld berät aktuell etwa 100 Klientinnen und Klienten aus dieser Zielgruppe.

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