Frisch Auf! Bielefeld

Anfrage 1452/2025-2030 · Rat der Stadt Bielefeld · 11. Juni 2026 · TOP 2.8

Femizide in Bielefeld

Anfrage der Fraktion Die Linke vom 02.06.2026

  • Linke
Anfrage und Antwort – von einer KI zusammengefasst
Gefragt
Die Fraktion Die Linke fragt nach Daten zu versuchten und vollendeten Femiziden in Bielefeld sowie deren Erfassung. Zudem erkundigt sie sich nach bestehenden Angeboten der Täterarbeit, deren Kostenfreiheit und Maßnahmen zur Prävention von Gewalt gegen Frauen.
Antwort der Verwaltung
Die Polizei Bielefeld erklärt, dass eine gesonderte Erfassung und Darstellung geschlechtsspezifischer Motive bei Tötungsdelikten nicht möglich sei, da dies eine nicht leistbare Sonderauswertung erfordere und Motive teils bis zum Ermittlungsende unklar blieben. Die Gleichstellungsstelle verweist auf bestehende Täterarbeitsangebote wie das Trainingsprogramm Häusliche Gewalt der Männerberatung „man-o-mann“ und Angebote des Vereins Kreis 74, die jedoch nicht durchgehend kostenlos seien. Zur Prävention gegen Gewalt an Frauen dient unter anderem der 2021 gegründete Runde Tisch „Gewalt gegen Frauen“ zur behörden- und organisationsübergreifenden Vernetzung.
Zahlen
  • Das Programm „Überforderte Väter“ umfasst 20 wöchentliche Sitzungen.
  • Das Wohnprojekt des Vereins Kreis 74 bietet Platz für 12 Männer im Alter von 18 bis 55 Jahren.
  • Der Runde Tisch „Gewalt gegen Frauen“ wurde 2021 von der Stadt Bielefeld eingerichtet.

#Femizide #Gewaltprävention #Täterarbeit #Gewalt gegen Frauen

Ausgewertet: 1452 Anfrage Linke Femizide in Bielefeld · 1452 Antworten der Polizei und der Verwaltung

Im Ratsinformationssystem

Behandelt in

Alle Anfragen der Wahlperiode 2025–2030