Gefragt
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fragt nach der Entwicklung der Bevölkerungszahl und des Flächenverbrauchs für Siedlungen in Bielefeld in den vergangenen 50 Jahren, aufgeschlüsselt nach Stadtbezirken und in Zehnjahresschritten. Hintergrund ist die Annahme einer stark auseinandergehenden Schere zwischen Einwohnerzahl und Flächenverbrauch, der mit flächensparendem Bauen begegnet werden soll.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtverwaltung erklärt, dass eine direkte Gegenüberstellung über 50 Jahre aufgrund geänderter statistischer Erhebungsmethoden und fehlender kleinräumiger Langzeitdaten nicht möglich ist. Die vorliegenden Zahlen zeigen jedoch eine deutliche Korrelation: Von 1991 bis 2021 stieg die Einwohnerzahl um 5,3 Prozent, während die Siedlungsfläche zwischen 1994 und 2015 um 4,2 Prozent und von 2016 bis 2020 um 2,5 Prozent zunahm. Zudem verweist die Verwaltung darauf, dass der Flächenbedarf stark durch den steigenden Anteil kleinerer Haushalte mit höherem Pro-Kopf-Wohnflächenbedarf beeinflusst wird, man diesem Trend jedoch zunehmend durch dichteren Geschosswohnungsbau und Innenentwicklung begegnet.
- Von 1991 bis 2021 stieg die Einwohnerzahl Bielefelds um 5,3 %.
- Die Siedlungsfläche wuchs von 1994 bis 2015 um 4,2 %.
- Im Zeitraum von 2016 bis 2020 stieg die Siedlungsfläche um 2,5 %.
- 2019 lag der Anteil von Ein-Personenhaushalten in Bielefeld bei 45,3 %.
- Ein- und Zwei-Personenhaushalte machten 2019 zusammen 77,1 % im Stadtgebiet aus.
- Im Jahr 2020 entfielen 81,1 % der 1.658 genehmigten Wohneinheiten auf Gebäude mit drei und mehr Wohnungen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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Termine aus den Kalendern der Parteien, automatisch abgerufen – Angaben ohne Gewähr.