Gefragt
Die SPD-Fraktion fragt vor dem Hintergrund sinkender Niederschläge und längerer Hitzeperioden nach der Entwicklung der Trinkwasserreserven der Stadt Bielefeld im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren. Zudem möchte sie wissen, welche Verbrauchergruppen wie viel Trinkwasser nutzen und wo kurzfristig größere Mengen eingespart werden können.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung berichtet, dass die öffentliche Wasserversorgung über 15 Wasserwerke gesichert wird und im Sommer 2022 eine stabile Versorgungslage bestand. Wegen der unterdurchschnittlichen Niederschläge der letzten zehn Jahre und der Dürrejahre liegen die Grundwasserstände dennoch unter den langjährigen Mittelwerten. Den größten Anteil am Verbrauch haben Privathaushalte und Kleingewerbe, Einsparungen sind vor allem durch Brauchwassernutzung von Regenwasser und wassersparende Geräte im Haushalt möglich.
- Aus 15 Wasserwerken werden rund 19,5 Millionen Kubikmeter Grundwasser pro Jahr gefördert.
- Zusätzlich werden 0,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr bezogen.
- Haushaltskunden und Kleingewerbe verbrauchen 76,5 Prozent der eingespeisten Wassermenge.
- Weiterverteiler und Nachbarkommunen nehmen 11,7 Prozent des Wassers ab, die Industrie 7,3 Prozent.
- Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch in Bielefeld liegt bei 124 Litern.
- Netzverluste und Zählerdifferenzen machen 4,4 Prozent des eingespeisten Wassers aus.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
- #Trinkwasser
- #Grundwasser
- #Wasserverbrauch
- #Wasserversorgung
Hat das dein Interesse geweckt?
Schau doch mal persönlich vorbei!
Terminausgabe nicht möglich: Die SPD Bielefeld veröffentlicht auf ihrer Website keine Termine.
Termine aus den Kalendern der Parteien, automatisch abgerufen – Angaben ohne Gewähr.