Gefragt
Die Lokaldemokratie in Bielefeld e.V. fragt, welche Möglichkeiten es gibt, Daten über wohlhabende und reiche Menschen in den Bielefelder Lebenslagenbericht aufzunehmen. Zur Begründung führt sie an, dass die Entscheidungen einkommensstarker Personen soziale Segregationsprozesse maßgeblich beeinflussen und der Bericht bisher vor allem arme Menschen in den Blick nimmt.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung erklärt, dass Daten zu Reichtum aufgrund des Steuergeheimnisses der Finanzbehörden und zu geringer Fallzahlen in überregionalen Stichproben nicht verlässlich auf Bielefeld heruntergebrochen werden können. Eigene kommunale Haushaltsbefragungen wären sehr teuer und versprechen erfahrungsgemäß wegen geringer Rücklaufquoten von Wohlhabenden kaum brauchbare Resultate. Daher wurde bisher auf eine statistische Erfassung verzichtet; der für 2023 geplante Lebenslagenbericht soll sich stattdessen auf das Schwerpunktthema Krisenauswirkungen konzentrieren.
- Die europäische Statistik EU-SILC basiert in Deutschland auf jährlichen Befragungen von rund 14.000 Haushalten mit 28.000 Personen.
- Das Sozio-oekonomische Panel befragt jährlich etwa 14.000 Haushalte beziehungsweise 30.000 Personen.
- Im Sozio-oekonomischen Panel werden 21,6 Prozent der Haushalte dem Bereich hoher Vermögen zugeordnet.
- Die Veröffentlichung des nächsten Lebenslagenberichts ist für das Jahr 2023 vorgesehen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
- #Lebenslagenbericht
- #Vermögen
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