Gefragt
Die FDP-Fraktion fragt nach den Gründen für die Einsparung von 36 Stellen im Stellenplanentwurf 2023. Sie möchte wissen, ob Stellen durch Digitalisierung und Prozessoptimierungen weggefallen sind und wie viele Stellen durch optimierte Arbeitsabläufe in den vergangenen zwei Jahren eingespart werden konnten.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung verneint, dass Stellen durch Digitalisierung oder optimierte Abläufe wegfallen; die betreffenden Stellen im Sozialamt entfallen wegen Aufgabenverlagerungen an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Erledigung von Altfällen. Durch Optimierungen identifizierte Stellenanteile werden üblicherweise zur Deckung neuer Mehrbedarfe umgeschichtet, anstatt rein eingespart zu werden. Bei der digitalen Transformation befinde sich die Verwaltung personell zudem noch in einer Investitionsphase mit zusätzlichem Stellenbedarf.
- Laut Entwurf zum Stellenplan 2023 werden insgesamt 36 Stellen eingespart.
- Drei Stellen in der Fachstelle Frühförderung entfallen durch Aufgabenübernahme des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe.
- Eine Stelle mit 0,7 Stellenanteilen im Forderungssachgebiet entfällt nach Abarbeitung von Altfällen.
- Im Stellenplan 2023 sind in der Kernverwaltung 42,6 Stellenanteile zur internen Umschichtung vorgesehen.
- Im Stellenplan 2022 waren 57,2 Stellenanteile zur internen Umschichtung vorgesehen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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