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Anfrage 7209/2020-2025 · Rat der Stadt Bielefeld · 14. Dezember 2023 · TOP 3.3

Anzahl und Prognose der von „Energiearmut“ betroffenen

Anfrage der Ratsgruppe Die PARTEI vom 07.12.2023

  • PARTEI
Anfrage und Antwort – von einer KI zusammengefasst
Gefragt
Die Ratsgruppe Die PARTEI erkundigt sich nach den Zahlungsrückständen und Sperrungen von Strom und Gas in den Jahren 2022 und 2023 bei den Bielefelder Stadtwerken. Zudem fragt sie nach der weiteren Kostenprognose für 2024 sowie nach städtischen Hilfen für Menschen nahe der Armutsgrenze.
Antwort der Verwaltung
Die Stadtverwaltung legt Zahlen zu gestiegenen Mahnungen und Zählersperrungen für 2022 und 2023 vor. Für 2024 rechnet sie trotz des Auslaufens der Preisbremsen mit tendenziell sinkenden Energiekosten für Durchschnittshaushalte, vor allem durch gesenkte Erdgaspreise. Zur Unterstützung betroffener Menschen tauschen sich Stadtwerke, Beratungsstellen, Jobcenter und Sozialamt regelmäßig an einem Runden Tisch Energiearmut aus.
Zahlen
  • 2022 erhielten Kunden der Stadtwerke Bielefeld 94.742 erste Mahnungen und 30.408 zweite Mahnungen über durchschnittlich etwa 250 Euro.
  • 2022 wurden 1.197 Zähler gesperrt.
  • Bis zum 11. Dezember 2023 gab es 96.087 erste und 37.660 zweite Mahnungen mit einer Durchschnittssumme von rund 300 Euro.
  • Bis zum 11. Dezember 2023 wurden 1.511 Zähler gesperrt.
  • Die Stadtwerke senkten die Erdgaspreise um 26 Prozent, was bei 16.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch rund 550 Euro Ersparnis bringt.
  • Ab Januar 2024 steigen die monatlichen Regelbedarfe in der Stufe 1 um 61 Euro.

#Energiearmut #Stadtwerke #Zählersperrungen #Mahnungen #Energiekosten

Ausgewertet: VL 7209 Anfrage Die PARTEI zur Energiearmut · Zur VL 7209 Antwort Anfrage Die Partei Energiearmut

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