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Anfrage 7269/2020-2025 · Sozial- und Gesundheitsausschuss · 23. Januar 2024 · TOP 3.1

Kommunale Medizinische Versorgungszentren in unterversorgten Stadtbezirken

Anfrage der CDU-Ratsfraktion vom 20.12.2023

  • CDU
Anfrage und Antwort – von einer KI zusammengefasst
Gefragt
Die CDU-Ratsfraktion fragt, ob die Verwaltung Pläne oder Überlegungen hat, in unterversorgten Stadtbezirken kommunale Medizinische Versorgungszentren (MVZ) aufzubauen. Zudem möchte sie wissen, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen ein solches Zentrum durch die Stadt errichtet und betrieben werden könnte.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung plant derzeit kein kommunales Medizinisches Versorgungszentrum. Zur Begründung verweist sie auf fehlende verwaltungsinterne Fachkenntnisse für den Betrieb und die Abrechnung, erhebliche Probleme bei der Personalgewinnung sowie drohende finanzielle Defizite. Stattdessen setzt die Stadt auf andere Maßnahmen, um Ärztinnen und Ärzte bei Niederlassungen zu unterstützen.
Zahlen
  • Der Versorgungsgrad lag im Mai 2023 bei 94,9 Prozent im hausärztlichen und 110,7 Prozent im kinderärztlichen Bereich.
  • In Bielefeld gibt es derzeit fünf inhabergeführte Versorgungszentren und zwei Zentren in Trägerschaft der Klinikum Bielefeld GmbH.
  • Ein Modellprojekt in Remscheid wies ein strukturelles Defizit von geschätzt rund 50.000 Euro pro Praxissitz und Jahr auf.

#Gesundheitsversorgung #Medizinisches Versorgungszentrum #Ärztemangel #Bedarfsplanung

Ausgewertet: 7269 CDU Anfrage MVZ · 7269 Antwort Anfrage CDU Kommunale MVZ.pdf

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