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Anfrage 9473/2020-2025 · Rat der Stadt Bielefeld · 6. Februar 2025 · TOP 2.3

Energiearmut und Zählersperren

Anfrage der Ratsgruppe Die Partei vom 28.01.2025

  • PARTEI
Anfrage und Antwort – von einer KI zusammengefasst
Gefragt
Die Ratsgruppe Die PARTEI erkundigt sich nach den Entwicklungen bei Zahlungsrückständen und Zählersperren für Strom und Gas in den Jahren 2023 und 2024. Zudem fragt sie nach einer Prognose für die künftige Kostenentwicklung sowie nach konkreten Unterstützungsmaßnahmen des Runden Tisches Energiearmut.
Antwort der Verwaltung
Die Verwaltung teilt mit, dass die Zahl der Zählersperren von 2023 auf 2024 deutlich gesunken ist, während die Zahl der gemahnten Tarifkunden leicht anstieg. Aufgrund von Preissenkungen beim Erdgas lagen die Energiekosten für Haushalte 2024 insgesamt unter dem Vorjahresniveau, blieben jedoch im Vergleich zur Vorkrisenzeit erhöht. Zur Unterstützung arbeiten die Stadtwerke, Beratungsstellen, das Jobcenter und das Sozialamt eng zusammen, um Ratenzahlungen, Abschlagsanpassungen oder Darlehen zu ermöglichen.
Zahlen
  • 2023 erhielten 91.515 Tarifkunden der Stadtwerke Bielefeld eine Mahnung.
  • 2024 stieg die Zahl der gemahnten Tarifkunden auf 92.635.
  • 2023 wurden 2.043 Zähler gesperrt.
  • 2024 sank die Anzahl der gesperrten Zähler auf 1.311.
  • 2024 senkten die Stadtwerke die Erdgaspreise für Haushaltskunden um 26 Prozent.
  • Die Preissenkung beim Erdgas führte bei einem Verbrauch von 16.000 kWh im Jahr zu einer Ersparnis von rund 550 Euro.

#Energiearmut #Zählersperren #Stromkosten #Gaspreise #Stadtwerke

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