Gefragt
Die Einzelvertreterin von Die Linke erkundigt sich nach früheren Verkehrszählungen auf der Carl-Severing-Straße und fragt, ob aus Sicht von moBiel eine Tempo-30-Zone denkbar wäre. Als Begründung führt sie hohen Durchgangsverkehr sowie Gefahren für Schulkinder, Senioren und Gehbehinderte beim Überqueren der Straße an.
Antwort der Verwaltung
Das Amt für Verkehr berichtet über zwei Verkehrszählungen aus den Jahren 2018 und 2019 mit jeweils gut 5.100 Fahrzeugen pro Tag, aus denen sich jedoch keine Anteile des Durchgangsverkehrs ableiten lassen. Das Verkehrsunternehmen moBiel spricht sich gegen Tempo 30 aus, da bereits Querungshilfen vorhanden seien. Eine Geschwindigkeitsreduzierung würde zu Fahrzeitverlängerungen bei den Buslinien 22 und N14 führen und durch knappe Wendezeiten sowie nötigen Mehrbedarf an Personal und Bussen sprunghaft höhere Betriebskosten verursachen.
- Am 4. September 2018 wurden am Knoten Carl-Severing-Straße / Marienfelder Straße 5.198 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden gezählt.
- Zwischen dem 29. November und 15. Dezember 2019 ergab sich vor dem Kreisverkehr Borgsenallee ein Schnitt von 5.102 stadteinwärts fahrenden Fahrzeugen täglich.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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