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Monatsbericht der Bezirksvertretung Mitte · September 2026

Bielefeld-Mitte: Bezirksvertretung stellt Weichen für Innenstadt-Entwicklung und Ostmarkt

Im September 2026 hat die Bezirksvertretung Mitte wegweisende Beschlüsse für das Wohn- und Lebensumfeld im Stadtbezirk gefasst. Mit der Zustimmung zum Entwicklungskonzept für die Innenstadt sowie den Plänen zur Umgestaltung des Ostmarktes sollen zentrale Bereiche aufgewertet und begrünt werden. Zudem brachte das Gremium das Baurecht für den Bildungscampus an der Herforder Straße voran und beschloss Maßnahmen zur Unterstützung von Menschen auf der Straße.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

Sitzung vom Donnerstag, 10. September 2026

  • Aufstellfläche für Radfahrer an der Kreuzung Feilenstraße / Bahnhofstraße

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Antrag der Fraktion Die Linke vom 01.09.2026

    Die Bezirksvertretung Mitte hat beschlossen, dass die Verwaltung die Einrichtung einer Aufstellfläche für Radfahrende an der Kreuzung Feilenstraße und Bahnhofstraße prüfen soll. Damit soll Radfahrenden aus Richtung Jöllenbeck das Queren in Richtung Hauptbahnhof erleichtert werden, ohne den Umweg über den Willy-Brandt-Platz nehmen zu müssen. Die Ergebnisse und konkreten Pläne sollen dem Gremium vor der Umsetzung vorgelegt werden.

  • Vorschlag zur Einrichtung einer Hundefreilauffläche am ehemaligen Minigolfplatz Am Venn

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Eingabe vom 07.08.2026

    Die Bezirksvertretung Mitte hat über eine Bürgereingabe zur Einrichtung einer Hundefreilauffläche auf dem ehemaligen Minigolfplatz Am Venn beraten und einen Beschluss gefasst. Die Verwaltung hatte sich aus fachlichen Gründen dagegen ausgesprochen, da in der näheren Umgebung bereits Flächen bestehen und dort eine Einzäunung erforderlich wäre. Für die Bielefelderinnen und Bielefelder bleibt damit das bestehende Angebot an Auslaufflächen maßgeblich.

  • Entfernung der Bank vor dem Hause Laerstraße 1

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Eingabe vom 25.08.2026

    Auf Grundlage einer Bürgereingabe hat die Bezirksvertretung Mitte beschlossen, die öffentliche Bank samt Mülleimer vor dem Haus Laerstraße 1 zu entfernen. Der Umweltbetrieb wird die Gegenstände abbauen und vorerst einlagern, da aus Sicht der Grünunterhaltung keine Gründe für den Verbleib sprachen. Anwohnerinnen und Anwohner erhoffen sich dadurch unter anderem eine Entlastung bei der Müllsituation.

  • Die Bezirksvertretung Mitte hat den Entwurf für den Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplans für den Bildungscampus Herforder Straße und Feldstraße einstimmig beschlossen. Das Vorhaben schafft das Baurecht für ein Gymnasium, weitere Schulformen sowie zusätzliche Bildungs-, Sport- und Sozialangebote. Die Planungsunterlagen werden nun öffentlich ausgelegt, sodass sich die Bürgerinnen und Bürger über das Projekt informieren und beteiligen können.

  • INSEK Baumheide | Ergebnisse des städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs „Grüne Kammerratsheide“ und weitere Beauftragung der Planungsleistung

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat den Ergebnissen des städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerbs zur Grünfläche „Grüne Kammerratsheide“ im Rahmen des INSEK Baumheide einstimmig zugestimmt. Damit wird der Empfehlung des Preisgerichts gefolgt, Verhandlungen über weitere Planungsleistungen mit den erstplatzierten Büros aufzunehmen. Ziel des Projekts ist die Aufwertung und zukunftsgerechte Gestaltung der Grünflächen für die Menschen im Stadtteil.

  • Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Innenstadt (INSEK Innenstadt)

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (INSEK) für die Innenstadt zu beschließen. Der Beschluss sieht vor, für zehn ausgewählte Projekte Städtebaufördermittel zu beantragen und den kommunalen Eigenanteil von rund 9,75 Millionen Euro bereitzustellen. Für Bielefeld bildet das Konzept die zentrale Leitlinie zur gestalterischen und funktionalen Weiterentwicklung des Innenstadtbereichs.

  • Umgestaltung des Ostmarktes, hier: Vorstellung der Planung

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat mit großer Mehrheit die Pläne zur Umgestaltung des Ostmarktes beschlossen. Das Konzept sieht unter anderem mehr Begrünung, entsiegelte Bereiche, einen neuen kleinen Park („Pocket Park“) sowie den Erhalt von Marktbetrieb und Parkplätzen außerhalb der Marktzeiten vor. Zudem sollen die Toilettenanlagen aufgewertet und die Bürgerinnen und Bürger an der weiteren Parkgestaltung beteiligt werden.

  • Änderungsantrag zur Vorlage 1451/2025-2030 - Umgestaltung des Ostmarktes, hier: Vorstellung der Planung

    abgelehnt: Eine Mehrheit hat dagegen gestimmt. Antrag oder Vorlage sind damit erledigt.

    gemeinsamer Änderungsantrag der CDU-Fraktion und Herrn Kaspar [Einzelvertreter FDP] vom 07.09.2026

    Ein gemeinsamer Änderungsantrag von CDU und FDP zur Umgestaltung des Ostmarktes wurde von der Bezirksvertretung Mitte mit großer Mehrheit abgelehnt. Der Vorstoß sah unter anderem vor, eine Dreiecksfläche an der Oststraße weiterhin als Parkplatz zu erhalten und zwei Zufahrten für das Parken sicherzustellen. Damit bleibt es bei dem zuvor beschlossenen Konzept der Stadtverwaltung ohne diese Änderungen.

  • Altstadt.raum, hier: Ausstattungselemente und Pflasterflächen auf dem Klosterplatz

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat die Ausstattungselemente und Pflasterbeläge für den Klosterplatz einstimmig beschlossen. Vorgesehen sind unter anderem einheitliche Bänke, von denen einige für Großveranstaltungen herausnehmbar sein sollen, sowie Standard-Abfallbehälter der Bielefelder Altstadt. Damit soll der Platz gestalterisch harmonisch in das Stadtbild eingebunden werden.

  • Öffentliche Toilette auf dem Klosterplatz

    abgelehnt: Eine Mehrheit hat dagegen gestimmt. Antrag oder Vorlage sind damit erledigt.

    Antrag der Fraktion Die Linke vom 09.09.2026

    Ein Antrag, den Klosterplatz nicht nur für ein öffentliches WC vorzubereiten, sondern direkt komplett mit einer öffentlichen Toilette auszustatten, wurde mehrheitlich abgelehnt. Damit bleibt es vorerst bei den bisherigen Planungen für den Platz.

  • Einrichtung von Stellplätzen für Krafträder im Bereich des Altstadt-Hufeisens

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat einstimmig beschlossen, offizielle Stellplätze für Krafträder im Bereich des Altstadt-Hufeisens einzurichten. Mit der entsprechenden Beschilderung soll dem sogenannten Wildparken von motorisierten Zweirädern in der Innenstadt entgegengewirkt werden.

  • Sanierung der August-Bebel-Straße zwischen Nikolaus-Dürkopp-Straße und Friedrich-Verleger-Straße hier: Ergebnisse Simulation Minikreisverkehr August-Bebel-Straße/Viktoriastraße

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Bei den Sanierungsplanungen für die August-Bebel-Straße hat die Bezirksvertretung Mitte die Umgestaltung der Kreuzung mit der Viktoriastraße abweichend vom Verwaltungsvorschlag mehrheitlich beschlossen. Die Verwaltung hatte auf Basis einer Verkehrssimulation und Bedenken bezüglich möglicher Bus-Rückstaus eine Ampelkreuzung statt eines Minikreisverkehrs vorgeschlagen.

  • Verbesserung der Wegeverbindung bei der Bahnunterführung im Luttergrünzug- hier: Gestattungsvertrag mit der Deutschen Bahn AG

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat den Gestattungsvertrag mit der Deutschen Bahn zur Verbesserung der Wegeverbindung an der Bahnunterführung im Luttergrünzug abweichend vom Beschlussvorschlag einstimmig beschlossen. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, die bestehende Engstelle für den Fuß- und Radverkehr zu verbreitern und eine neue Brücke zu errichten.

  • Weiterentwicklung der Hilfen - Maßnahmen zur Reduzierung von Verelendung bei Menschen auf der Straße

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat sich einstimmig für Weiterentwicklungen in der Hilfe für Menschen auf der Straße ausgesprochen. Dazu gehören Empfehlungen zum Zugang zum Drogenhilfezentrum, die Prüfung alternativer Aufenthaltsflächen abseits des Treffpunkts an der „Tüte“ sowie Überlegungen für ein Nachtcafé.