Frisch Auf! Bielefeld

Monatsbericht der Bezirksvertretung Mitte · Oktober 2026

Bezirksvertretung Mitte gibt Wilhelmstraße für den Radverkehr frei

In ihrer Oktobersitzung hat die Bezirksvertretung Mitte mehrere Beschlüsse für den Verkehr und die Stadtentwicklung gefasst. Künftig dürfen Radfahrende die Fußgängerzone in der Wilhelmstraße nutzen, während an der Artur-Ladebeck-Straße eine Engstelle im Radweg beseitigt wird. Zudem billigte das Gremium neue Wohnbaupläne am Nordpark und einen barrierefreien Überweg an der Weststraße, lehnte zusätzliche Maßnahmen an der Herforder Straße jedoch ab.

Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.

Sitzung vom Donnerstag, 15. Oktober 2026

  • Öffnung der Fußgängerzone Wilhelmstraße für Fahrradfahrende

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    gemeinsamer Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke vom 06.10.2026

    Die Bezirksvertretung Mitte hat mehrheitlich und abweichend vom Beschlussvorschlag die Freigabe der Fußgängerzone Wilhelmstraße für den Radverkehr in beiden Richtungen beschlossen. Radfahrende müssen dort künftig langsam fahren und besondere Rücksicht auf Fußgängerinnen und Fußgänger nehmen.

  • Schulwegsicherung auf der Herforder Straße

    abgelehnt: Eine Mehrheit hat dagegen gestimmt. Antrag oder Vorlage sind damit erledigt.

    Eingabe vom 28.09.2026

    Ein Antrag zur Schulwegsicherung und zu Maßnahmen für den Radverkehr auf der Herforder Straße wurde von der Bezirksvertretung Mitte abgelehnt. Die Verwaltung hatte zuvor betont, dass dort keine ausreichende Gefahrenlage vorliege und stattdessen andere Wege für den Radverkehr empfohlen werden. Für Schülerinnen und Schüler sowie Radfahrende bleibt die Verkehrsführung auf diesem Abschnitt unverändert.

  • Artur-Ladebeck-Straße in Höhe Albrecht-Delius-Weg hier: Beseitigung einer Engstelle in der Radverkehrsführung

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat beschlossen, der Verbreiterung des Radfahrstreifens auf der Artur-Ladebeck-Straße zuzustimmen. Zwischen Von-der-Recke-Straße und Albrecht-Delius-Weg soll der Radstreifen durch Markierungsanpassungen von 1,50 Meter auf 2,00 Meter verbreitert werden. Für Radfahrende bedeutet dies eine Entschärfung einer bestehenden Engstelle.

  • Einstellung von Bauleitplanverfahren - Stadtbezirk Mitte -

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat der Einstellung mehrerer älterer Bauleitplanverfahren im Stadtbezirk einstimmig zugestimmt. Betroffen sind diverse Pläne, unter anderem im Bereich der Wilhelmstraße, der Sudbrackstraße und der Herforder Straße. Die nicht mehr weiterverfolgten Planungsverfahren werden damit formell beendet.

  • Bebauungsplan Nr. II/2/64.00 „Wohnen östlich des Nordparks“ - Stadtbezirk Mitte - Entwurfs- und Veröffentlichungsbeschluss

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat dem Entwurf und der Veröffentlichung des Bebauungsplans „Wohnen östlich des Nordparks“ einstimmig zugestimmt. Auf einem ehemaligen Gewerbeareal zwischen Sudbrackstraße und Diebrocker Straße sollen voraussichtlich 69 Wohnungen entstehen, darunter ein Anteil an öffentlich gefördertem Wohnraum. Bürgerinnen und Bürger können die Planungsunterlagen demnächst öffentlich einsehen.

  • Bebauungsplan Nr. III/3/85.01 „Lebensmitteleinzelhandel Stadtheider Straße“ - Stadtbezirk Mitte - Satzungsbeschluss

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat den Bebauungsplan „Lebensmitteleinzelhandel Stadtheider Straße“ mehrheitlich beschlossen. Das Planverfahren schafft das erforderliche Baurecht für einen Lebensmittelmarkt an diesem Standort. Damit wird die Nahversorgung im dortigen Bereich planungsrechtlich abgesichert.

  • Zwischenbericht und Beschluss zum Konzept zur Stadttaubenregulierung

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, das städtische Konzept zur Regulierung der Stadttauben fortzusetzen. Vorgesehen ist unter anderem, die Gabe des tierschutzgerechten Verhütungsmittels Ovistop an weiteren Standorten in der Fußgängerzone auszuweiten. Das Verfahren soll die Taubenpopulation in der Bielefelder Innenstadt tierschutzgerecht weiter verringern.

  • 46. Änderungssatzung zur Satzung über die Straßenreinigung und die Erhebung von Straßenreinigungsgebühren in der Stadt Bielefeld (Straßenreinigungs- und Gebührensatzung)

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Die Bezirksvertretung Mitte hat einstimmig beschlossen, Änderungen an der Straßenreinigungs- und Gebührensatzung zu empfehlen. Die Anpassungen betreffen konkrete Abschnitte am Elfriede-Eilers-Weg, in der Jöllheide und an der Wilhelmstraße. Für die jeweiligen Anliegerinnen und Anlieger ändern sich dadurch die Reinigungsklassen und damit verbundene Pflichten.

  • Barrierefreie Herrichtung des Fußgängerüberweges Weststraße Höhe Haus 83 mit taktilen Elementen

    beschlossen: Das Gremium hat zugestimmt – gegebenenfalls mit Änderungen. Den genauen Wortlaut enthält das Protokoll.

    Beschluss des Beirat für Behindertenfragen vom 16.09.2026

    Auf Empfehlung des Beirats für Behindertenfragen hat die Bezirksvertretung Mitte einstimmig beschlossen, den Fußgängerüberweg an der Weststraße Höhe Hausnummer 83 barrierefrei herzurichten. Vorgesehen sind tastbare Bodenindikatoren und die Erneuerung von Fahrbahnmarkierungen. Dies verbessert insbesondere für blinde und sehbehinderte Menschen die Sicherheit beim Überqueren der Straße unweit des örtlichen Blinden- und Sehbehindertenvereins.